Buchprojekt / Manuskript abgeschlossen
In den Armen des Oktopus erzählt aus der Perspektive einer Frau, die ihren Mann durch eine Krebserkrankung begleitet. Das Buch beschreibt, wie sich das Leben durch Diagnose, Wartezeiten, Krankenhausalltag und anhaltende Ungewissheit grundlegend verändert.
Die Metapher des Oktopus steht für das Erleben der Angehörigen, für Angst, Sorge, Überforderung und das Gefühl, von vielem gleichzeitig umklammert zu sein. Zugleich verweist sie auf die Notwendigkeit, beweglich zu bleiben und sich einer Situation anzupassen, die sich nicht beherrschen lässt.
Das Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit einem kompakten Ratgeberteil für Angehörige. Es richtet sich an Menschen, die einen nahestehenden Menschen durch Krankheit begleiten und dabei selbst zwischen Verantwortung, Erschöpfung, Hoffnung und Angst stehen.
Im Mittelpunkt steht die Perspektive der Angehörigen, einer Position, die oft mitträgt, mitfühlt und mitbelastet ist, ohne selbst als betroffen wahrgenommen zu werden.
Das Buch will nicht belehren und nichts beschönigen. Es versucht, Erfahrungen sichtbar zu machen und Orientierung in einer Lebenssituation zu geben, die vieles zugleich fordert.
Das Manuskript liegt vollständig vor.