Fremde Federn

 

 

 

Sich mit fremden Federn schmücken
Zeigt manchmal eigene Wesenslücken
Verborgen unterm Federkleid
So manchem ist es doch zu weit

 

 

Und wenn er schnellen Schrittes geht
Das Federkleid im Winde weht
scheint plötzlich nackte Haut hindurch
und sichtbar wird der glatte Lurch

 

 

Man denkt nun, ist der Lurch vermessen
Hat niemals er solch Schmuck besessen
Bläht sich zu ferner Größe auf
Tritt eigens auf die Federn drauf

 

 

Und die Moral von der Geschicht
Den Lurch, den schmücken Federn nicht!
Drum bleib bei deinem eigenen Sein
Sonst stellst du selber dir ein Bein!

 

 

 

© Petra Grunden-Böing / 2010

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