Das menschliche Leben vollzieht sich unter Bedingungen, die wir nur zum Teil wählen können. Wir verändern uns, verlieren Menschen, treffen Entscheidungen, beginnen neu und leben mit dem, was aus unserem Handeln und unseren Erfahrungen hervorgeht.
Bewegung im Vollzug geht der Frage nach, was Endlichkeit für ein menschliches Leben bedeutet. Der Denkweg führt durch Wandel, Entscheidung, Verlust und Tod und untersucht, wie innerhalb eines begrenzten Lebens Geltung entsteht.
Dabei rückt auch die Frage nach dem Sterben in den Blick. Was endet mit dem Erleben? Was bleibt von einem Leben, wenn der Mensch selbst nicht mehr da ist?
Das Buch entwickelt daraus einen Gedanken, der den gesamten Denkweg begleitet:
Erleben endet. Das Gelebte gilt.
Ein menschliches Leben gewinnt seine Gestalt im Vollzug: durch Erfahrungen, Beziehungen, Entscheidungen und durch das, was daraus in anderen Menschen und im gemeinsamen Leben weiterwirkt.
Das Buch verbindet philosophische Überlegungen mit menschlicher Erfahrung und folgt seinen Fragen bis an die Grenze dessen, was sich über Tod, Erleben und das Ende eines Lebens wissen lässt.
Bewegung im Vollzug richtet sich an Menschen,
Bewegung im Vollzug bildet den zweiten Band einer vierteiligen philosophischen Reihe.
Der erste Band, Hin zum IST, fragt nach Herkunft, Zugehörigkeit und Heimat im Horizont des Universums.
Bewegung im Vollzug führt den Denkweg zur Endlichkeit des einzelnen Lebens.
Die folgenden Bände richten den Blick auf Existenz und Bewusstsein.
Jeder Band besitzt eine eigene Fragestellung und kann unabhängig gelesen werden.
Gemeinsam bilden die vier Werke einen zusammenhängenden Denkweg.
Die bibliografischen Angaben werden nach der Veröffentlichung ergänzt.